Waffen darf man in Deutschland nur offen tragen, wenn man der Polizei angehört, Sicherheitskräfte oder Förster sind. Für alle anderen Menschen in Deutschland gilt, dass sie Waffen nicht offen tragen dürfen. Und auch die Polizisten und die Förster müssen ihre Waffen ordnungsgemäß zuhause aufbewahren, wenn sie denn zuhause welche haben. Und zwar in einem Waffentresor. Dieser ist nach dem neuen Waffenrecht zwingend vorgeschrieben. Diese Art von Tresor dient der sicheren Aufbewahrung von Lang- oder Kurzwaffen und auch Munition und sonstigem Zubehör. Dabei ist die Innenausstattung von einem derartigen Tresor speziell auf den eigentlichen Zweck abgestimmt. Je nach der Art und Weise gibt es für die Waffensammlung diverse Ausführungen für die Innenausstattung. Ausgerichtet sind diese Ausführungen in der Regel im Hinblick auf die Halterungen für die Waffen der unterschiedlichen Größen.
Kontrollen werden durchgeführt
Die Waffen, die in den Tresoren ausbewahrt werden, sind natürlich auch feuerfest. Auf was geachtet werden sollte ist die Art des Verschlusses. Angeboten werden natürlich sowohl biometrische und auch klassische Sicherungssysteme. Wichtig ist, dass der Waffenbesitzer den Code keinem verrät. Nicht einmal die Weitergabe des Codes an die nahen Verwandten ist ratsam. Auch die Schlüssel gehören nicht unbedingt an den normalen Schlüsselbund, der offen im Flur neben dem Telefon liegt und auf den jeder Zugriff hat.
Kontrolliert wird die ordnungsgemäße Aufbewahrung natürlich auch. Dass zu wenige Kontrollen stattfinden, das bemängeln immer wieder diverse Politiker. Dass aber Kontrollen nötig sind, das belegen immer wieder Beispiele, bei denen es zu doch recht großen Beanstandungen bei den Waffenbesitzern kommt während dieser Kontrollen.
Julia